Jenny Ritter, eine stolze Moselanerin, hat ihre Leidenschaft fürs Reisen zu ihrem Beruf gemacht. Von Traben-Trarbach aus, wo sie aufgewachsen ist, bis hin zu ihrem aktuellen Zuhause auf Fuerteventura, hat sie eine bemerkenswerte Reise hinter sich. Ihre Geschichte ist eine inspirierende Reise durch Entdeckung, Familie und Unternehmertum, die zeigt, wie man seine Träume verfolgen und gleichzeitig seine Wurzeln bewahren kann.
Die Wurzeln der Entdeckerlust
Persönlich glaube ich, dass Jennys Entdeckerlust in ihrer Kindheit verwurzelt ist. Ihre Eltern, die selbst reiselustig waren, haben ihr die Liebe zum Reisen in die Wiege gelegt. Sie reisten gemeinsam bis nach Kalifornien und Australien, und ihr Geld wurde für weitere Abenteuer ausgegeben. Diese Erfahrung hat sie geprägt und ihre Neugierde geweckt. In meinen Augen ist dies ein entscheidender Faktor, der ihre spätere Karriere als Reisebloggerin und Unternehmerin beeinflusst hat.
Von der Mosel nach Fuerteventura
Was viele Menschen nicht realisieren, ist, dass Jenny trotz ihrer Reisen und des Erfolgs ihres Unternehmens, tief in ihren Wurzeln verwurzelt bleibt. Sie ist stolz darauf, eine Moselanerin zu sein, und ihre Kindheit in Wolf (Traben-Trarbach) ist für sie von großer Bedeutung. Ihre Erinnerungen an das Straßenfest und den Waffelstand ihrer Eltern sind ein Beweis dafür, wie stark ihre Verbindung zur Region ist. Diese Verbindung ist ein wichtiger Aspekt ihrer Persönlichkeit und hat sie dazu inspiriert, ihre Leidenschaft fürs Reisen mit anderen zu teilen.
Von der Au-pair-Reise bis zum Online-Reisemagazin
Jenny hat ihre Leidenschaft fürs Reisen und Fotografieren Schritt für Schritt verfolgt. Ihre Au-pair-Reise in den USA, ihr Studium im Bereich Tourismus und Marketing in den Niederlanden, ihr Auslandssemester in Budapest und ihr Master in nachhaltigem Tourismusmanagement nahe Berlin, haben alle zu ihrem Horizont beigetragen. Ihre Erfahrung aus dem Marketing und Bastis Know-how aus früherer Agenturarbeit haben sie dazu inspiriert, ein Online-Ratgeber zu Foto-Locations zu entwickeln. Dies war der Anfang von "22places", einem Reise- und Fotografie-Tagebuch, das später zu einem Online-Reisemagazin wurde.
Leidenschaft und Unternehmertum
Was mich persönlich fasziniert, ist, wie Jenny und Basti ihre Leidenschaft in ein erfolgreiches Unternehmen verwandelt haben. Sie haben ihren Guide zu einem umfassenden Online-Reisemagazin entwickelt, das nicht nur hilfreiche Tipps bietet, sondern auch einen Online-Fotokurs und ein Buch umfasst. Ihre Arbeit wurde mit dem TravMedia Award als "Bester Reiseblog" ausgezeichnet, was ihre Leidenschaft und ihr Engagement unterstreicht. Was viele Menschen nicht realisieren, ist, dass ihr Erfolg nicht nur auf ihrer Leidenschaft basiert, sondern auch auf ihrer Fähigkeit, ein Unternehmen aufzubauen und zu verwalten.
Zurück zur Mosel
Jenny und Basti kehrten nach Jahren des Vollzeitreisens zurück nach Traben-Trarbach, um sich zu erholen und ihre Wurzeln zu besuchen. Sie haben festgestellt, dass die Moselregion noch viel Potenzial hat, insbesondere für Familien. In meiner Meinung ist dies ein wichtiger Punkt, der oft übersehen wird. Die Region sollte mehr Angebote für Familien schaffen, um ihre Attraktivität zu steigern. Jenny ist dankbar für das, was die Mosel ihr gegeben hat, und sie ist stolz auf ihre Wurzeln. Gleichzeitig ist sie froh, dass ihre Eltern ihr gezeigt haben, dass die Welt groß und es lohnt, sie zu entdecken.
Zukunftsaussichten
Ich denke, dass die Zukunft der Moselregion hell aussieht, insbesondere wenn es um junge Menschen geht, die zurückkehren oder neue Konzepte entwickeln. Jenny beobachtet langsam einen Wandel und ich bin mir sicher, dass dies nur der Anfang ist. Die Region hat die Möglichkeit, sich zu modernisieren und neue Ideen umzusetzen. Dies könnte zu einer stärkeren Attraktivität für Familien und junge Menschen führen, die nach neuen Abenteuern suchen. Persönlich glaube ich, dass die Moselregion eine große Zukunft hat, wenn sie ihre Wurzeln und ihre Leidenschaft fürs Reisen kombiniert.